FairCup / FairBox2Go – Hygiene

Umgang mit „Pool-Geschirr“

 FairCup – FairBox2Go

Hygiene beim Umgang mit Mehrweggeschirr innerhalb vom FairCup Pfand-Poolsystem

EIN BECHER, ZWEI DECKEL  oder DIE BOX/BOWL, DER DECKEL = EIN SYSTEM

DIE PRAKTISCHE LÖSUNG!

 

Gerade Bäckereien, Cafés, Eisdielen,  Kantinen, Tankstellen, Supermärkte etc. würden gern an einem Pfand- Poolsystem für Mehrweggeschirr teilnehmen, sind aber im Umgang und Umsetzung der sachgerechten hygienischen Handhabung von Mehrweggeschirren überfordert, da gewohnte Prozesse neu gedacht und verändert werden müssen. Kein Gastronom/Geschäftsführer möchte sich ständiger Kontrolle der Gesundheits- und Veterinäramter unterziehen bzw. negativ in die Schlagzeilen kommen. Daher greifen sie lieber zum Einweg, reduzieren Ressourcen und erhöhen zum Wohle des Konsumenten Müll.

Das muss nicht sein, wenn man sich an das kleine 1×1 der Guten Hygienepraxis  (GHP) hält, die in Zeiten von Corona die Einhaltung und tägliche Anwendung beim Konsumenten wie auch beim Dienstleister schulen.

Dazu wurde vom Lebenmittelverband Deutschland ein umfangreiches MERKBLATT erstellt, dass mit allen involtierten Wirtschaftskreisläufen und den Lebenmittelüberwachungsbehörden abgestimmt und im Sinne des Art 8 der Verordnung (EG) Nr 852/2004 eine annerkannte wirtschaftseitige Leitlinie der guten Verfahrenspraxis darstellt. Dieses umfangreiche MERKBLATT hilft Ihnen Betriebsabläufe schnell und unbürokratisch einzurichten, so dass auch Sie sich ohne Angst einem Pool-Geschirr-System anschließen können.♥

Unser Pfand-Mehrweg-Geschirr mit Pfand-Mehrwegdeckeln bestehen aus sortenreinem PP-Kunststoff (Abk. Polypropylen) und wurden speziell für den Einsatz mit Lebensmitteln und Heißgetränken entwickelt. Sie sind bis zu 1.000 Mal wiederverwendbar und werden am Ende des Lebenszyklus zu 100% recycelt.

Unsere Gebinde (Becher/Bowl und Deckel) sind in vier bzw. zwei Größen erhältlich – Becher: 0,2l, 0,3l, 0,4l und 0,5l und Bowl/Box: 500 ml und 1000ml. Sie schonen die Umwelt, da Ressourcen wie Wasser, Holz und Energie eingespart werden. Der FairCup – die FairBowl oder FairBox2Go ist die nachhaltigste Alternative zum herkömmlichen Einweg-Geschirr.

Anwendungsbereich

Sie können sich freiwillig für die  Teilnahme am FairCup-Pfand-Poolsystem für Mehrweggeschirr zur Mitnahme von Speisen und Getränken entscheiden. Wegen der Flexibilität der FairCup und neu der FairBox2Go nehmen viele Lebensmittelunternehmen aus dem Bereich der Gastronomie, der Systemgastronomie, Kantinen bzw. Gemeinschaftsverpflegung und des Einzelhandels teil. Sie folgen den Hygieneanweisungen und Empfehlungen und übernehmen so Verantwortung.

Die leeren Mehrwegbehältnisse können nach Gebrauch vom Kunden bei einem beliebigen am Pfandsystem teilnehmenden Lebensmittelunternehmen zurückgegeben werden, wo diese – sofern vor Ort möglich – gereinigt und wieder zur Ausgabe bereitgestellt werden. Die Reinigung vor Ort im Lebensmittelbetrieb wird im Folgenden „dezentrale interne Reinigung“ genannt. Alternativ oder ergänzend können in solchen Systemen die gebrauchten Mehrwegprodukte über Sammeleinrichtungen, wie z. B. Pfand-Automaten oder Sammelboxen einer zentralen Reinigung und Wiederbereitstellung durch FairCup selbst zugeführt werden, im Folgenden „zentrale externe Reinigung“ genannt.

Wir beschränken uns auf dieser Seite auf die Beschreibung des hygienegerechten Umgangs mit den Mehrwegbehältern aus dem FairCup-Pfand-Poolsystem, damit unsere Partner schnell und zuverlässig ihrer Sorgfaltspflicht nachkommen und die Gute Hygienepraxis (GHP) umsetzen können.

Wir beschreiben die Abläufe bei Rücknahme von leeren, gebrauchten FairCup-Produkten aus Kundenhand sowie deren Handhabung bis zum Reinigungsschritt, da diese von einigen FairCup-Partnern zusätzlich zu den dort üblichen Abläufen geleistet werden müssen.

WICHTIG:

„Der Prozess der Abgabe von Lebensmitteln in Pfandbehältern unterscheidet sich grundsätzlich nicht von der Abgabe in betriebseigenem Geschirr oder in Einwegbehältern.“

Verantwortlichkeiten und Aufgabenteilung

An dieser Stell sei gesagt, dass die Frage, wer für was im Zusammenhang mit dem Betreiben und Unterhalten von Poolsystemen für Mehrwegbehälter die lebensmittelrechtliche Verantwortung trägt, ist differenziert zu beantworten. Wir können keine Verantwortung für Handlungen in Ihrem Unternehmen übernehmen, auf die wir keinen Einfluss haben, darunter fällt die Lagerung, die persönliche Hygiene, der Umgang mit unseren FairCup-Produkten.

In unserem Verantwortungsbereich liegt daher die Qualität und

  • generelle Eignung der FairCup Produkte zur Verpackung von Lebensmitteln
  • die hygienische Beschaffenheit, d.h. glatte Oberflächen und Oberflächendichte der FairCup-Behälter

Beide Punkte und noch einige MEHR erfüllt FairCup zu 100%, weswegen wir 2019 mit dem Umweltsiegel Blauer Engel ausgezeichnet wurden. Sie finden zur generellen Eignung mehr unter FairCup Produkte oder hier zum verwendeten Material Polyprobylen (PP)

Rücknahme, Reinigung und

Wiederbereitstellung

Beschreibung der guten Hygienepraxis: FairCup

Nachfolgend beschreiben wir die Guten Hygienepraxis, die sich aus dem betrieblichen Umgang mit dem FairCup-Poolsystem ergeben können. Dies täuscht jedoch nicht darüber hinweg, dass betriebliche Festlegungen klar zu kommunizieren und das Personal zu unterweisen ist:

Annahme von neuen FairCup / Annahme gereinigter FairCup aus dem Pool

Wir empfehlen Neuware – neue FairCup, da wir sie nicht mehr zusätzlich in Kunststoffsäcke verpacken, ggf. vor der ersten Befüllung  kurz mit einem ECO-Programm zu reinigen (siehe Anlage I Allgemeine Geschäftsbedingungen- Reinigungsprozess). Gereinigte Neuware und umlaufende FairCup-Produkte, die zur Wiederbefüllung gereinigt wurden, sind sorgfältig so zu handhaben, dass keine Kontamination
erfolgen; Abdeckungen sind zu empfehlen.

Rücknahme von ungereinigtem Leergut/FairCup-Produkten

Bei der Rücknahme aus Kundenhand von gebrauchten FairCup-Produkten ist auf eine sachgerechte und hygienische Handhabung zu achten.
Das Leergut war üblicherweise eine unbekannte Zeit beim Kunden. Auch ist der tatsächliche (letzte) Inhalt nicht unbedingt bekannt. Es muss deshalb mit besonderer Sorgfalt umgegangen werden, damit keine nachteilige Beeinflussung des betrieblichen Umfelds und der sauberen Betriebsbereiche stattfindet. Die Rücknahme von FairCup’s in Lebensmittelunternehmen sollte deshalb ausschließlich an einer definierten Stelle/ definierten Behälter vor dem Hygienebereich (z.B. Tonne vor dem Tresen, Rückgabebereich von benutztem Geschirr) erfolgen, die dem Personal bekannt oder besonders gekennzeichnet sind. Eine eindeutige Markierung dieser Übergabestelle (ggf. durch ein Farbleitkonzept im Thekenbereich) ist sinnvoll.
Die Rücknahme über Leergut-Automaten ist möglich, sofern dieser vorhanden ist. Sofern diese im Verantwortungsbereich des Lebensmittelunternehmens betrieben werden, gelten die Handhabungsregeln für das Leergut wie beschrieben. Die Rücknahme durch Leergut-Automaten, die externe Dienstleister, FairCup ReCycle, betreiben werden gesondert aufgeführt und sind nicht Bestandteil dieser Betrachtung.
Bei Rücknahme des Leerguts sollte der händische Kontakt und Berührung mit betrieblichen Einrichtungen nach Möglichkeit vermieden werden. Ideal ist z. B. der Einsatz eines nur dafür vorgehaltenen Sammelbehältnisses, einer Rückgabetonne, ein Tablett oder Geschirrkorb, worin der Kunde das zur Rückgabe gebrachte Pfandgut selbst abstellen oder reinwerfen kann.
Mit Hilfe der Sammelbehältnisse können die FairCup Behälter vom Personal in den Spülbereich transportiert werden oder zur Abholung für den externen Dienstleister bereitgestellt werden. Auch technische Lösungen wie Schleusen und dafür vorgehaltene Schubladen sind denkbar.
Ist ein händischer Kontakt mit FairCups-Behältern unvermeidbar, erfordert dies gegebenenfalls eine Anpassung der bedarfsgerechten Händereinigung oder Bereitstellen von Handschuhen, um das Risiko der Kontamination zu vermindern. Eine regelmäßige zusätzliche Reinigung der Bereiche, die mit zurückgebrachten FairCup-Behätnissen in Berührung kommen, ist durch entsprechende Vorgaben in den Reinigungsplänen sicherzustellen.
Zur Gewährleistung der betrieblichen Hygiene und Kontaminationsvermeidung sollte grundsätzlich eine Sichtprüfung der FairCup-Behälter erfolgen, bei der sichergestellt wird, dass die FairCup’s möglichst restentleert und nicht beschädigt sind. Sind FairCup’s augenscheinlich grob verschmutzt oder sind Lebensmittelreste eingetrocknet, ist ggf. eine separate Vorreinigung vorzunehmen.
Sind FairCup Behälter schimmelbefallen oder erkennbar zweckentfremdet genutzt, muss bereits die Rücknahme vorsorglich abgelehnt werden. Ist eine Annahme bereits erfolgt, dürfen solche FairCup’s konsequenterweise nicht zur Spüleinrichtung verbracht werden und es darf keine Reinigung stattfinden gegebenenfalls sind bereits zurückgenommene Geschirre, die beschädigte oder zu stark verschmutzt sind, aus dem Pool auszuschleusen.

Zwischenlagerung vor dem Reinigungsvorgang

Zwischenlagerung treten in folgenden Fällen auf:

  1. die betriebliche Einrichtung ist ein kleiner Sommerstand, Strandkorbverleih, Imbiss ohne Spülmöglichkeit vor Ort
  2. die betriebliche Einrichtung hat keine Kapazitäten/Personal für die Reinigung vor Ort.

In solchen Fällen werden die FairCups in Sammelboxen gesammelt und zur Reinigung an anderer Stelle im Betrieb oder Hauptgeschäft verbracht. Dabei ist sicherzustellen, dass durch räumliche oder zeitliche Trennung bei dieser Zwischenlagerung und dem innerbetrieblichen Transport kein Risiko der Umfeld-Kontamination entsteht. Sammelbehältnisse wie Sammelboxen oder -tonnen, Tabletts oder Geschirrkörbe können hierfür genutzt werden. Eine Stapelung und Sammlung gemeinsam mit betriebseigenem Schmutzgeschirr ist möglich. Die Geschirrreinigung sollte jedoch mindestens einmal arbeitstäglich erfolgen.

Reinigungsprozess (dezentral intern)

Der Reinigungsprozess dient zur Wiederbereitstellung von hygienisch einwandfreiem, sauberem FairCup Produkten im Pool. Es gibt grundsätzlich verschiedene Wege und Orte der Reinigung: Bei dezentraler, interner Reinigung im Lebensmittelbetrieb sind gewerbliche Geschirrspüler einzusetzen oder ggf. auch Haushaltsspülmaschinen, sofern diese für den jeweiligen Betrieb geeignet sind. Das Spülen der Pool-Produkte FairCup sollte wegen des geringen Eigengewichts der Produkte getrennt vom betriebseigenen Mehrweg-Geschirr erfolgen. Um ein möglichst gutes Reinigungsergebnis zu erzielen, sollten die FairCup’s beschwert werden, z. B. mit Hilfe eines Gitters. FairCup’s, die während des Spülgangs gekippt sind, müssen erneut gereinigt werden. In Fleischverarbeitenden Betriben ist der getrennte Spülvorgang zwingend einzuhalten.

Die Reinigungsbedingungen sind nach den Gebrauchshinweisen für die Maschinen und der Reinigungsmittel so zu wählen, dass ein hygienisch einwandfreies Ergebnis erzielt wird (Temperatur über 65°, Zeit, Art und Menge der Reinigungsmittel). Ausschließliches Handspülen ist nicht zu empfehlen, da die nötigen Temperaturen nicht erreicht werden.
Wichtig ist, das dies dem Personal bekannt ist und immer wieder kommuniziert wird.
Die Prozessbedingungen und Temperaturen (besser 80°) sind so zu wählen, dass die FairCup’s auch möglichst trocken werden. Andernfalls müssen noch nasse FairCup’s im Anschluss an den Spülvorgang so gelagert werden, dass sie nachtrocknen.

Vollständige Trocknung ist besonders wichtig, da die FairCup’s bis zur Wiederverwendung ineinander gestapelt und gelagert werden.
Der Lebensmittelunternehmer sollte eine regelmäßige Spülmaschinenpflege sowie die Verifizierung der hygienisch relevanten Kriterien des Spülprozesses vorsehen.
Sofern der Lebensmittelunternehmer für die dezentrale, externe Reinigung z.B. den FairCup Spüldienstleister beauftragt, bleibt er für das Reinigungsergebnis verantwortlich. Es wird mit unserem Dienstleister ein geeigneter Prozess abgestimmt, der in gewissen Abständen validiert wird.

Rückführung und Lagerung vor der Ausgabe

Wird der externe FairCup Dienstleister für die zentralisiere externe Reinigung von FairCup-Produkten verwendet oder Neuware zur Befüllung angeliefert. Hat immer stichprobenweise eine Sicht- und Geruchsprüfung zu erfolgen, um den ordnungsgemäßen Zustand sicherzustellen. Die Rückführung muss so erfolgen, dass keine Rekontamination stattfinden kann und die FairCup Produkte geschützt sind.
Gereinigte FairCup Produkte müssen bis zur Wiederbefüllung hygienisch einwandfrei, sauber und trocken gelagert werden. Eine Abdeckung ist ggf. erforderlich.

Ausgabe und Befüllung

Nach der Reinigung können FairCup Pool-Mehrwegprodukte wie das betriebseigene Mehrweg-Geschirr oder Einweggeschirr eingesetzt werden. Entsprechend den betrieblichen Hygiene-Regeln und Vorkehrungen erfolgt die Befüllung und Abgabe mit Lebensmitteln
durch das Personal und in der Verantwortung des Lebensmittelunternehmers.

FairCup bietet zusätzliche VORTEILE für die GASTRONOMIE

Stapelbar - easy going!

Durch Abstandshalter verkleben unsere Becher nach dem Spülen nicht. Wegen ihrer spezifischen Form sind FairCup – myCoffee Pfand-Mehrwegbecher platzsparend und gut stapelbar. Sie passen sogar am Tresen in Becherspender für Einwegbecher.

„Einweg austauschen Mehrweg einsetzen!“

Pfand-Mehrwegdeckel

Der Blaue Engel zeichnet Systeme aus, die den Pfand-Mehrwegdeckel im System haben und eine Wertstoffkette nachweisen können. Eine Pfanddeckelgröße für alle FairCup – myCoffee Bechergrößen. Das ist einzigartig!

Preis & Leistung

Höchste Qualität, ausgeklügelte Details und kundenorientierter Service! Auf Wunsch bieten wir auch den „Full Service“.

Schon jetzt vertrauen uns Gastronomen, Einzelhändler, Pächter, Unternehmer und viele Gäste!

 

Unser neues Projekt ist online

FairCup ReCycle

Besucht unsere Website: www.fair-recycle.de