Über uns

Was als Schülerprojekt begann – ist nun ein Start-Up mit der kleinsten Form der GmbH – die UG „Unternehmensgesellschaft“

Blicken wir zurück…

Im August 2016 sahen wir den Bericht über den Freiburg-Cup, schnell war klar, dass ist auch ein Projekt für Göttingen, nur wie? Schulen sollen immer mehr Projektunterricht in der Berufsbildung durchführen – nur wie und mit wem? Der Abiturjahrgang 2017 hat „Projektmanagement“ im Rahmenlehrplan stehen und hier können wir mal ein „Projekt“ planen, dass nicht fiktiv ist. zunächst wollten wir nur ein kleines Schulprojekt planen – doch bald nahm es eine Dimension an, an die wir nicht geglaubt hätten – es verselbstständigte sich und traf den Kern der Zeit!

Mit 24 Schülerinnen und Schüler erkundigten wir uns nach dem System des Freiburg-Cups. Schnell war klar, dass wir das hier so nicht umsetzen können, da zum einen die Abfallwirtschaft nicht einsteigen wollte und „Geldgeber“ fehlten – also mussten wir das Projekt mit einem Finanzierungsplan umsetzen…
Wir brauchten Wochen um alle Eventualitäten zu durchleuchten. Was für den Verbraucher nur ein „Becher“ ist, den man benutzt und wegwirft, war nun eine sehr große Herausforderung…

  • Woher kommt der Becher?
  • Ist er gesundheitlich unbedenklich?
  • Wie lange hält er?
  • Ist es wirtschaftlich?
  • Wie gewinnen wir Mitstreiter?
  • Wie wollen wir vorgehen Pfandsystem Ja oder Nein?
  • Wie läuft die Umverteilung?
  • Becher verkaufen oder mieten?
  • Soll es ein Pfand geben, wenn „ja“ wie hoch sollte es sein? 
  • Wie sind die Hygienevorschriften? Wird es Änderungen geben?
  • Wie soll das Pfandclearing funktionieren – wie funktioniert das duale System?
  • Wie finanzieren wir „das Projekt“ bzw. „System“?
  • Wie beobachten wir den Becherflow (Bewegung)?
  • und, und, und …

 

Die Anforderungen waren hoch.
Im Januar 2017 war es soweit. In einer Open-Space-Veranstaltung führten wir feierlich den „niedlichen Becher“ im eigenen „Design“ ein. Wobei das „Design“ nur der Aufdruck und das Logo war, am Becherdesign und Größe konnten wir nichts ändern….

Kaum eingeführt hagelte es auch Kritik – der Becher ist zu klein bzw. für spezielle Kaffeegetränke nicht geeignet. An dieser Stelle wollten wir das Projekt einstellen und es als „Versuch“ abhaken.

Es waren unsere Teilnehmer, die Bäcker und einige kleine Mitstreiter sowie die Politik hier in Niedersachsen und die Stadt, die uns motivierten weiterzumachen.

Das Projekt ging in seine nächste Phase. Mit unseren Teilnehmern und Partnern hier betrieben wir die Testphase als Testlauf für die eigentliche Einführungsphase des richtigen Bechers, in richtiger Größe und unter Berücksichtigung aller Wünsche unserer Teilnehmer und Partner…

Schnell war klar, dass wir einen Hersteller in der Region brauchen. Nun hatten wir neben meiner Schülerprojektgruppe, die auch nach dem Abitur weiter machten eine professionelle Projektgruppe, mit der wir einen eigenen Becher, die Programme und Apps weiterentwickelten.

Die wohl größte Herausforderung ist und bleibt das Pfandclearing und der Becherflow, den wir mit unserer eigenen Datenbank „Cup-Log-Manager“ beobachten und koordinieren. Dies gelingt natürlich nur, wenn jeder Teilnehmer und Partner sich dieser Herausforderung bewusst ist und auch wirklich mit macht.

Eine weitere Herausforderung war die Entwicklung einer eigenen Becherserie, die sehr individuell und fälschungssicher sein musste, damit wir auch unser Studentenwerk als Partner gewinnen können. Hier geht ein manuelles Pfandsystem nicht. Auch dies haben wir erfolgreich gemeistert… unser Becher ist Automaten tauglich…

Wir haben uns nicht entmutigen lassen, getestet, viel gelernt, Erfahrungen gesammelt – und machen weiter! Wir erobern nun das Umland von Göttingen und wachsen langsam, was gut ist …

Das FairCup Projekt

Im November 2017 fand die große Tauschaktion statt, der Testbecher wurde zurückgerufen und gegen den neuen, nicht bedruckten FairCup im eigenen Design getauscht. Der Markt wird es nun zeigen, ob unser Modell, Design und Haptik ankommt. Eines steht fest, wir machen den Markt farbenfroh und haben nicht einfach nur einen Becher – wir haben einen Mehrzweckbecher im Pfand-Mehrwegsystem SELBST entwickelt…

Wir sprechen nicht nur die Kaffeetrinker an – wir sprechen das kleine Frühstück, den Kaffee- und Teetrinker, den Shaketrinker, den Smoothietrinker, den Salatesser und Picknikfreund an…

JETZT seid IHR dran – unterstützt unseren WEG – holt Euch den Kaffee im FairCup…