Pfand- und Mehrwegsystem FairCup

Alle Becher des FairCups sind ausnahmslos Mehrwegbecher mit den dazu passenden Mehrwegdeckeln in zwei Varianten (Verschlussdeckel und Trinkdeckel). Das bedeutet, sie werden nach Gebrauch gespült und von unserem Partner wieder neu befüllt. Darauf weist auch das Logo rechts im Bild hin. Die Becher bleiben immer Eigentum des FairCups und werden gegen ein Pfand von in der Regel 1,- Euro für den Becher und 0,50 Cent für den Deckel an die Verbraucher verliehen. Doch wie funktioniert der Mehrwegkreislauf zwischen Verbrauchern, Handel und FairCup genau?

Der Mehrwegkreislauf

Der Mehrwegkreislauf beginnt beim FairCup mit der Produktion und Auslieferung. Von dort werden die neuen Becher und Deckel an den Einzelhandel bzw. Gastronomie, wie Cafés, Bäckereien, Kiosken, Kantinen, Mensen, Unternehmen und den Lebensmitteleinzelhandel geliefert. Verbraucher bezahlen beim Einkauf nicht nur ihren Kaffee, Tee, Shake, Smoothie, etc., sondern auch das Pfand auf Becher und Deckel. Wenn sie ihr „Leergut“ beim gleichen Cafés oder einen anderen Partner einer Bäckerei oder im Supermarkt am Automaten zurückgeben, erhalten sie das Pfand zurück. Auf FairCup-Becher und Deckel wird in der Regel ein Pfand von 1,- Euro für den Becher und 0,50 Cent für den Deckel Cent erhoben. Die leeren Becher und Deckel werden vom Cafés selbst oder von einem Spülservice abgeholt und zu den regionalen Spülcentren gebracht. Damit ist das Cafés oder die Regionalvertretung nicht nur beim Verkauf, sondern auch bei der Reinigung des Leergutes ein wichtiges Bindeglied zwischen Handel und Verkauf. Da es sich bei den FairCup-Bechern und Deckeln um Poolgebinde handelt, die von mehreren Teilnehmern/Partnern genutzt werden, wird das Leergut in der Regel vom Konsumenten/Verbraucher zum teilnehmenden Geschäft zurückgebracht. Sollten Becher und Deckel aus dem Automaten kommen werden diese an Regionalvertretung oder Spülküche geliefert und vor Ort an die Partner umverteilt. Das verkürzt Transportwege und schont so das Klima. Kommen die Mehrwegbecher und -deckel zu Regionalvertretern oder in Spülküchen, werden sie vor der erneuten Auslieferung technisch aufwendig gereinigt und geprüft. So schließt sich der Mehrweg-Kreislauf. Unsere Mehrwegbecher- und Deckel aus PP durchlaufen diesen Kreislauf bis zu 500 mal. 

Die Aufgabe der FairCup UG

Der Mehrwegkreislauf ist nun seit Ende 2016 ein eingespieltes System zwischen unseren Partnern vor Ort und neu hinzukommende Cafés, Bäckereien, Kiosken, Kantinen, Mensen, Instituten, Unternehmen und den Lebensmitteleinzelhandel. Die FairCup UG erstellt in Zusammenarbeit mit dem ForCup e.V. bestimmte Regeln und achtet darauf, dass diese eingehalten werden. So wird zum Beispiel sichergestellt, dass die Qualität der Becher und Deckel im Umlauf immer auf einem einheitlich hohen Niveau gehalten wird oder dem System genug neue Becher und Deckel zugeführt werden. Dazu haben wir eine eigene Datenbank mit Kunden- und Anbieter-App (Schnell-Melde-App) entwickelt. D.h. dass wir neben dem Becher auch eine Datenbank (FairCup Manager) für den Becherflow und das Pfandclearing entwickelt haben, die uns

  • ein faires Clearing (Pfandausgleich),
  • Kommunikation,
  • Überschussfirmen nach PLZ anzeigt,
  • optimale Umverteilung und Ermittlung von stark frequentierten Orten
  • Leerungsstände der Automaten und
  • Abnutzungszeiten, d.h. wann müssen wie viele Becher ersetzt werden, erlaubt.

Das FairCup Pafnd-Mehrwegsystem ist eine Komplettlösung, bei der alles in einer Hand liegt!