Die meisten Göttinger Bäckereien bieten bereits den Fair Cup an. In der Praxis funktioniert der Becher bereits gut. Doch es gibt Verbesserungspotenzial.

Göttingen. In Göttingen gibt es seit Anfang Februar den wieder verwendbaren und recycelbaren To-go-Becher „Fair Cup“. Der niedliche Becher ist derzeit in aller Munde. Nicht nur der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel lobte das Projekt der Schüler der BBS 2. Das Projekt wird mit 10 000 Euro von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung gefördert, damit die aktuelle Testphase reibungslos gelingen kann. Auch auf dem Göttinger Berufsinformationstag dem GöBit, waren viele Pappbecher in den Müll gewandert. Schüler der Projektgruppe Fair Cup haben daher Aufklärungsarbeit geleistet und Besucher wie auch Aussteller an den Fair-Cup-Stand gebeten. Vielen Besuchern aber auch Verbrauchern war nicht bewusst, dass es den Fair-Cup gibt.
Dabei ist das Prinzip ganz einfach: Wer in Göttingen bei einem Fair-Cup-Partner den Kaffee im Mehrwegbecher kauft, zahlt den gleichen Preis plus einen Euro Pfand. Den Euro bekommt man wieder, sobald man den Becher bei einem der teilnehmenden Partner wie Feinbäcker Ruch, Ruch-Mannamia, Bäckerei Küster, Bäckerei Hermann, Feinbäckerei Thiele, Bäckerei Kopp, Kaffee Konzept, MyWorx, ifas und der Cafeteria BBS 2 Göttingen zurückgibt, weitere Anlaufstellen sind im Gespräch.

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