Die Bäckereikette Schmidt aus Schleswig macht es vor und entscheidet sich bewusst für das Pfand-Mehrwegsystem FairCup entgegen dem Mainstream, weil dieser Becher nachhaltiger, umweltbewusster, qualitativ hochwertiger und auch noch kostengünstiger ist.

Beim Klima- und Umweltschutz sollte es nicht nach dem Mainstream gehen, was einzelne Personen oder Gruppen meinen, welches Pfandsystem oder Becher gerade „IN“ ist. Es zählt in erster Linie die Verringerung des Plastikmülls, der Schutz unserer Meere, unserer Strände und unserer Naturschutzgebiete, so Meyer vom FairCup. Daher hat sich auch der Inhaber der Bäckerei Schmidt bewusst für den FairCup entschieden.

Meine Kunden kommen zu mir, mein Image zählt und dass ich glaubhaft herüberkomme, dass wir entgegen des Mainstreams uns mit Bedacht für das innovative und deutlich nachhaltigere FairCup-System entschieden haben, so Lemmermann.

Worum geht es hier eigentlich?

Es geht nicht nur um den Pappbecher allein. Mit ihm fallen gerade auch Einwegdeckel an, die nicht im Müll sondern in unserer Natur landen. Dies macht uns hier mehr Kopf zerbrechen als der Becher selbst. Wir wollen Plastikmüll vermeiden und produzieren ihn, wenn wir den Einwegdeckel nicht gleich mit ersetzen. Daher haben wir den FairCup gewählt, denn hier ist ein dichter einfacher Mehrwegdeckel seit mehr als einem Jahr im Pfandsystem. Der nachhaltige Gedanke wird beim FairCup nicht nur vorgegaukelt, er wird glaubhaft gelebt und spiegelt sich im stoffreinen Produkt wieder. So sind Becher und Deckel voll recycelbar und werden nicht einfach upgecycelt. So heißt es, wenn ein Wertstoff durch einen Aufdruck verunreinigt ist. Gleichzeitig ist das System ebenfalls einfach und dabei auch noch kostengünstiger. Schön, wenn Städte und Gemeinde ein anderes System subventionieren und dabei eher auf Marketing als auf Nachhaltigkeit setzen. Klar fällt es mir leichter dieses System zu nutzen, doch sollte hier nicht der Umweltgedanke und die Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen? Was ist, wenn die Subvention ausläuft, was kostet mich dann das andere System und wird es Produkte wie den FairCup noch geben? Ist das noch ein fairer Wettbewerb?

Daher machen wir bei dem Hype des Mainstreams nicht mit und entscheiden selbst, was gut für uns und unsere Kunden ist, so Lemmermann. Ich bin Unternehmer und habe neben der ökologischen Verantwortung auch eine Verantwortung meinem Personal gegenüber.

Hinzu kommt beim FairCup die Besonderheit der Automatentauglichkeit. Schon jetzt läuft der Modellversuch in Göttingen mit zwei großen Supermärkten sehr gut und wurde um zwölf Monate verlängert, so Meyer vom FairCup. Mit diesem Konzept können wir auf den Markt zusätzlich punkten, da unser Automatenhersteller schon jetzt 30.000 Standorte bundesweit hat! Hier können Kunden nicht nur mit einem Kaffee-to-Go einkaufen. Hier bekommen Kunden ihre Ware an den Frische-Theken im FairCup verpackt. Welches Pfandsystem kann diese Vielfalt leisten? Und das Highlight, die gesammelten Becher können ganz einfach über den Leergutautomaten beim nächsten Einkauf abgegeben und verrechnet werden. Ist das nicht innovativer als lediglich Coffee-to-Go-Becher zu ersetzen?

So läuft‘s: 1,00 € Pfand für den Becher und 0,50 Euro für den Mehrwegdeckel hinterlegen und an jeder beliebigen FairCup Verkaufsstelle befüllen – mitnehmen und nach Gebrauch bei einem Partner oder im Automaten wieder abgeben. Mittlerweile nehmen ihn auch gerne User mit nach Hause, da er ein ansprechendes Design hat und man ihn nur ungern wieder abgeben will. Der Konsument mag ihn, den kleinen Poppigen Becher aus Göttingen! aber auch dies ist OK, wenn er nicht im Müll oder in der Natur landet, sondern wieder und wieder benutzt und befüllt wird – denn dies ist auch Teil unseres Konzeptes. Umso mehr ihn nutzen, umso weniger Müll fällt an – umso weniger Einwegbecher (Pappbecher) und Einwegdeckel (Plastik) werden gebraucht und unsere Umwelt geschont… Wer also auf seinem Coffee-To-Go nicht verzichten und dabei auch an die Umwelt denken möchte, kann mit diesem Mehrwegbecher FairCup viel erreichen.

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