Pfandsystem Berlin sagt Wegwerfbechern den Kampf an

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„Die Einwegbecher, die pro Jahr in Berlin verbraucht werden, verursachen bei ihrer Herstellung 6 660 Tonnen CO2 -Emissionen.“ Und das, obwohl jeder von ihnen im Schnitt nur 15 Minuten zum Einsatz kommt: „Damit ist die Nutzungsdauer noch kürzer als die einer Plastiktüte“, erklärte Barbara Metz, stellvertretende Geschäftsführerin der Deutschen Umwelthilfe.

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Schleppende Akzeptanz vom Mehrwegsystem

Eigentlich sind sich alle einig: Die Menschen produzieren zu viel Müll. Mehr als sieben Millionen Einweg-Kaffeebecher landen jährlich im Göttinger Müll. Unter anderem die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) und Schüler der BBS wollen der Becherflut entgegenwirken. Der Erfolg hält sich bislang in Grenzen.

Coffee to go – Einweg- oder Mehrwegbecher?

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Mehrwegbecher haben bessere Ökobilanz – Fair-Cup

Mehrwegbecher-Systeme sind Einweg-Lösungen ökologisch deutlich überlegen.

Studie

Kompostierbare Einwegbecher aus nachwachsenden Rohstoffen schneiden nicht besser ab als herkömmliche Einwegbecher. Das zeigt eine von den Umweltministerien Deutschlands, Österreichs und der Schweiz in Auftrag gegebene vergleichende Ökobilanz für die Fußball-Europameisterschaft UEFA EURO 2008.
Die Studie liefert die neusten ökologischen Vergleichsdaten der gebräuchlichsten heute auf dem Markt erhältlichen Mehrweg- und Einwegbecher. Die Umweltministerien Österreichs und der Schweiz zusammen mit den Städten Basel, Bern, Zürich, Wien, Klagenfurt, Salzburg und Hannover hatten mit Unterstützung des deutschen Umweltministeriums dem Österreichischen Ökologie Institut, der Schweizer Firma Carbotech AG und dem deutschen Öko-Institut e.V. den Auftrag für eine vergleichende Ökobilanz verschiedener Bechersysteme beim Getränkeausschank erteilt. Den Rahmen dafür bildet das Nachhaltigkeitskonzept für die Fussball-Europameisterschaft UEFA EURO 2008. Erste Ergebnisse der Becher-Studie wurden der UEFA bereits am 8. November 2007 präsentiert.

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FairCup – Pfand statt Müll

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat nachgerechnet und festgestellt, dass deutschlandweit rund 2,8 Millarden Coffee To Go-Becher pro Jahr verbraucht werden. Jeder Deutsche nutzt demnach 34 Einwegbecher innerhalb eines Jahres für ca. 15 Minuten. Dieses sind rund 7,6 Millionen Einwegbecher am Tag und umgerechnet 320.000 Stück pro Stunde.

Für den schnellen Kaffee-Genuss müssen im Jahr 43.000 Bäume gefällt werden, da jährlich 29.000 Tausend Tonnen Papier benötigt werden. Umgerechnet sind dies rund 64.000 Tonnen Holz. Um Papier herzustellen benötigt man auch sehr viel Wasser. Es werden rund 1,5 Milliarden Liter Wasser benötigt, um im Jahr 2,8 Milliarden Einwegbecher herzustellen.

Dazu kommen dann noch 1.500 Tonnen Polyethylen, welches für jeden Standardbecher benutzt wird und 9.400 Tonnen Polystyrol für die Einwegdeckel. Durch die Produktion entstehen knapp 111.000 Tonnen CO2-Emissionen. Und wenn der Kaffee im Einwegbecher getrunken ist, wohin dann damit? Na klar, einfach in den Müll. Der Müllberg und die Entsorgung ist nicht nur ein riesiges Thema für die Stadtreinigung, sondern bundesweit. Für den schnellen Kaffee-Genuss entstehen in der Bundesrepublik Deutschland knapp 40.000 Tonnen Müll.

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