Wachsende Beliebtheit: Ein halbes Jahr Fair-Cups in Lügde

Die Stadt Lügde, seit rund einem Jahr Fairtrade-Stadt, hat sich vor rund einem halben Jahr dazu entschlossen den Fair-Cup in Lügde einzuführen. Müllreduzierung und ein Beitrag zum Umweltschutz waren die Hauptbeweggründe für die Initiatoren und Projektpartner. Der Fair-Cup ist aus Plastik und somit lebensmittelecht und spülmaschinenfest. Zudem ist er bis zu 500-mal wiederverwendbar. Diese letzte Tatsche macht ihn gegenüber der Einweg-Alternative aus Pappe so ökologisch und nachhaltig.

Das Café Tender, das Café Ankerplatz, die Tankstelle Hubert Thiele und die Mesa der Johannes-Gigas-Schule sind bereits Partner und haben den praktischen Becher im Angebot. Weitere Betriebe und Partnerkommunen sollen folgen. → mehr

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Für die Entwicklung des FairCups wird die BBS II in Göttingen am 27. April mit der bundesweiten Auszeichnung „RessourcenSchule“ geehrt

Göttingen. Was im August 2016 als Schulprojekt an der BBS II in Göttingen gestartet ist, hat sich mittlerweile zu einem Vorzeigeprojekt mit bundesweiter Strahlkraft entwickelt: Für die Entwicklung und Verbreitung des zu 100 Prozent recycelbaren Pfandbechers Fair-Cup zeichnet die NRW-Verbraucherzentrale die Berufsbildende Schule am Freitag, 27. April, im Rahmen des Deutschen Ressourceneffizienzprogramms „ProgRess“ als „Ressourcen-Schule“ aus. Für die Preisverleihung, die von 11.30 bis 13 Uhr in der BBS II stattfindet, konnte FairCup-Gründerin und BBS-Lehrerin Sibylle Meyer einen in Sachen Pfand nicht unerfahrenen Ehrengast gewinnen: den Göttinger Bundestagsabgeordneten und ehemali-gen Bundes-Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne).

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Nicht nur ein Becher …

„Nicht nur einfach ein Becher – unsere Mehrwegbecherserie ist und kann deutliche mehr!“

Der FairCup ist nicht nur einfach ein Mehrwegbecher für Heiß- und Kaltgetränke. Er ist mehr und wegen seiner Deckel und gängigen Größen (Füllmenge 0,2 Liter, 0,3 Liter und 0,4 Liter) deutlich vielseitig einsetzbar – mit einem Schlag löst er viele Verpackungen ab.

Wir bieten unseren FairCup mit dem Trinkdeckel (Bild links und zweiter von rechts) sowie dem Verschlussdeckel (Bild rechts und zweiter von links)  an. Dadurch ist er nicht nur ein Becher-to-Go → er wird so zu einer Verpackung für Ihr Müsli, Joghurt, Nachtisch, Cocktailtomaten oder Salat…

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FairCup und Cupcycle gehen gemeinsame Wege:

Das Göttinger Unternehmen FairCup unter Führung von Frau Sibylle Meyer ist ein voller Erfolg. Einst als schulische Initiative gestartet, betreut FairCup heute allein im Raum Göttingen bereits mehr als 220 Systempartner im eigenen Coffee to go-Mehrwegsystem. Neben der Mission der Müllvermeidung durch Mehrweglösungen, verbindet FairCup und CupCycle auch das Verständnis für strategische Kooperationen.

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Startschuss für den Fair-Cup

Die ersten Lügder Betriebe führen Mehrweg-Kaffebecher ein

Carolin Nasse zeigt den Fair-Cup.Foto: Stadt Lügde

LÜGDE. Laut Deutscher Umwelthilfe (DUH) landen bundesweit jedes Jahr rund 2,8 Milliarden Coffee-to-go-Becher in der Tonne, umgerechnet sind das 320 000 Stück pro Stunde. Diese unnötige Umweltverschmutzung kann jeder einzelne Kaffeetrinker aktiv vermeiden. Die FairtradeStadt Lügde hat es sich gemeinsam mit einigen Betrieben in Lügde zur Aufgabe gemacht, einen ersten Schritt zur Müllvermeidung zu unternehmen. Seit dieser Woche haben daher einige Lügder Betriebe den Fair-Cup im Angebot.
Der Fair-Cup wurde in Göttingen von Berufsschülern schon 2016 entwickelt, wo er bereits in über 200 Betrieben im Einsatz ist. Die Vorteile des Bechers liegen klar auf der Hand: Der wiederverwendbare Becher eignet sich für Heiß- und Kaltgetränke, ist aus spülmaschinenfestem Kunststoff, kann zirka 500-mal benutzt werden und kann zudem auch recycelt werden.

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Mehrweg statt Müllberg – Trinken Sie schon fair?

Im Rahmen der Klimaschutztage, die dies jährlich vom 21.11 – 01.12 in Göttingen stattfanden, beteiligten sich Schüler der BBS 2 mit dem eigens auf die Beine gestellten Projekt „FairCup“. Im neuen Rathaus am Hiroshima Platz war jeder herzlich eingeladen sich mit Gleichgesinnten zum Thema Klimaschutz zu informieren und auszutauschen. Dort gab es viele Vorschläge und Präsentationen zur Umweltverbesserung und Einhaltung der Klimaziele auf lokaler Ebene.

Prof. Dr. Mojib Latif besuchte den Raatsaal des Göttinger Rathauses um uns nützliche Maßnahmen zum Klimaschutz ans Herz zu legen. Natürlich durften auch wir nicht fehlen, denn besonders Kaffeeliebhaber sorgen unwissentlich für jede Menge Müll. Pro Jahr beläuft sich das auf 7,6 Millionen Einwegbecher – das sind pro Kopf etwa 34 Coffee-To-Go Becher die jeder einzelne von uns verwendet. Dank Beschichtung sind diese Einwegbecher schlecht zu recyceln.  Der Verbraucher nutzt ihn gedanken los, wer fragt sich schon – was mit meinem Einwegbecher nachdem er in der Tonne gelandet ist, passiert?

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So trinkt Deutschland Kaffee außer Haus

Kaffee ist das meistkonsumierte Getränk in Deutschland und einer der größten Margenbringer im „Out-of-Home (OOH)“-Markt. Ein Viertel des jährlichen Kaffeegesamtkonsums wird bereits außer Haus getrunken Tendenz steigend.

Welche Trends, Potenziale und Wachstumstreiber das Kaffeegeschäft am Arbeitsplatz, in Bäckereien, Coffeeshops und in der (Verkehrs-)Gastronomie auch in Zukunft noch weiter voranbringen können, erfahren Entscheider aus der neuen, repräsentativen Studie „So trinkt Deutschland Kaffee außer Haus“ des Deutschen Kaffeeverbandes. Insbesondere im Bereich der jungen und mittelalten Zielgruppe sind die Wachstumspotenziale im dynamischen OOH-Markt bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. Aber auch am Arbeitsplatz, der volumenmäßig etwa zwei Drittel des OOH-Vertriebsmarktes ausmacht, besteht weiteres Potenzial: Bereits jetzt bieten knapp 60% der Arbeitgeber in ihrem Unternehmen Kaffee an sei es kostenlos oder kostenpflichtig.

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Mehrweg für Gambia

Ziel der Veranstaltung die zusammen mit African Kultur-Club und FairCup UG in den BBS II Göttingen organisiert wurde, war es möglichst viele neue FairCups mit Deckel für ein Projekt in Gambia zu erwirtschaften. Die Becher werden dort vom Frauenrat des Dorfes zum Transport, Lagerung und Ausschank von selbsthergestellten Säften verwendet.

Dazu führte der African Kultur-Club in der Mediothek der BBS II Göttingen einen Trommelkurs durch. Dabei wurde traditionelle Lieder gesungen, afrikanische Früchte genacht und der „Eine Weltladen“ in den BBS II Göttingen von Schülern des 11. Jahrgangs des beruflichen Gymnasiums der BBS II Göttingen geöffnet und betreut.

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