Startschuss für den Fair-Cup

Die ersten Lügder Betriebe führen Mehrweg-Kaffebecher ein

Carolin Nasse zeigt den Fair-Cup.Foto: Stadt Lügde

LÜGDE. Laut Deutscher Umwelthilfe (DUH) landen bundesweit jedes Jahr rund 2,8 Milliarden Coffee-to-go-Becher in der Tonne, umgerechnet sind das 320 000 Stück pro Stunde. Diese unnötige Umweltverschmutzung kann jeder einzelne Kaffeetrinker aktiv vermeiden. Die FairtradeStadt Lügde hat es sich gemeinsam mit einigen Betrieben in Lügde zur Aufgabe gemacht, einen ersten Schritt zur Müllvermeidung zu unternehmen. Seit dieser Woche haben daher einige Lügder Betriebe den Fair-Cup im Angebot.
Der Fair-Cup wurde in Göttingen von Berufsschülern schon 2016 entwickelt, wo er bereits in über 200 Betrieben im Einsatz ist. Die Vorteile des Bechers liegen klar auf der Hand: Der wiederverwendbare Becher eignet sich für Heiß- und Kaltgetränke, ist aus spülmaschinenfestem Kunststoff, kann zirka 500-mal benutzt werden und kann zudem auch recycelt werden.

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Mehrweg statt Müllberg – Trinken Sie schon fair?

Im Rahmen der Klimaschutztage, die dies jährlich vom 21.11 – 01.12 in Göttingen stattfanden, beteiligten sich Schüler der BBS 2 mit dem eigens auf die Beine gestellten Projekt „FairCup“. Im neuen Rathaus am Hiroshima Platz war jeder herzlich eingeladen sich mit Gleichgesinnten zum Thema Klimaschutz zu informieren und auszutauschen. Dort gab es viele Vorschläge und Präsentationen zur Umweltverbesserung und Einhaltung der Klimaziele auf lokaler Ebene.

Prof. Dr. Mojib Latif besuchte den Raatsaal des Göttinger Rathauses um uns nützliche Maßnahmen zum Klimaschutz ans Herz zu legen. Natürlich durften auch wir nicht fehlen, denn besonders Kaffeeliebhaber sorgen unwissentlich für jede Menge Müll. Pro Jahr beläuft sich das auf 7,6 Millionen Einwegbecher – das sind pro Kopf etwa 34 Coffee-To-Go Becher die jeder einzelne von uns verwendet. Dank Beschichtung sind diese Einwegbecher schlecht zu recyceln.  Der Verbraucher nutzt ihn gedanken los, wer fragt sich schon – was mit meinem Einwegbecher nachdem er in der Tonne gelandet ist, passiert?

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So trinkt Deutschland Kaffee außer Haus

Kaffee ist das meistkonsumierte Getränk in Deutschland und einer der größten Margenbringer im „Out-of-Home (OOH)“-Markt. Ein Viertel des jährlichen Kaffeegesamtkonsums wird bereits außer Haus getrunken Tendenz steigend.

Welche Trends, Potenziale und Wachstumstreiber das Kaffeegeschäft am Arbeitsplatz, in Bäckereien, Coffeeshops und in der (Verkehrs-)Gastronomie auch in Zukunft noch weiter voranbringen können, erfahren Entscheider aus der neuen, repräsentativen Studie „So trinkt Deutschland Kaffee außer Haus“ des Deutschen Kaffeeverbandes. Insbesondere im Bereich der jungen und mittelalten Zielgruppe sind die Wachstumspotenziale im dynamischen OOH-Markt bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. Aber auch am Arbeitsplatz, der volumenmäßig etwa zwei Drittel des OOH-Vertriebsmarktes ausmacht, besteht weiteres Potenzial: Bereits jetzt bieten knapp 60% der Arbeitgeber in ihrem Unternehmen Kaffee an sei es kostenlos oder kostenpflichtig.

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Mehrweg für Gambia

Ziel der Veranstaltung die zusammen mit African Kultur-Club und FairCup UG in den BBS II Göttingen organisiert wurde, war es möglichst viele neue FairCups mit Deckel für ein Projekt in Gambia zu erwirtschaften. Die Becher werden dort vom Frauenrat des Dorfes zum Transport, Lagerung und Ausschank von selbsthergestellten Säften verwendet.

Dazu führte der African Kultur-Club in der Mediothek der BBS II Göttingen einen Trommelkurs durch. Dabei wurde traditionelle Lieder gesungen, afrikanische Früchte genacht und der „Eine Weltladen“ in den BBS II Göttingen von Schülern des 11. Jahrgangs des beruflichen Gymnasiums der BBS II Göttingen geöffnet und betreut.

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