Leitbild

Vorwort

Das Leitbild des Vereins des Fair-Cup-Systems und Aktionsgruppen

  • formuliert seine Ziele
  • macht seine Arbeit gegenüber Unternehmen, Eine-Weltläden, Aktionsgruppen, anderen Organisationen und der Öffentlichkeit transparent
  • dient dem Vorstand und der Mitgliederversammlung als Orientierung für eine Bewertung seiner Projekte und Vorhaben.
  • formuliert die Ziele, Aufgaben und das Verständnis vom Mehrwegsystem Fair-Cup, Weltladenarbeit, die der Dachverband mit vielen anderen Organisationen und Aktionsgruppen teilt.

Ziele

Das Mehrwegsystem des To-Go-Bechers mit seinem charakteristischen System bildet den Mittelpunkt des Vereins und gibt ihm sein Mandat. Die Arbeit des Vereins konzentriert sich demzufolge auf den Bereich des Umweltschutzes und des Fairen Handels. Dies schließt entwicklungspolitische Themen ein, sofern sie sich auf den Welthandel bzw. den Fairen Handel beziehen.

  1. Die Idee des Fairen Handels, die das Mehrwegsystem in der Öffentlichkeit bekannter und attraktiver machen.

Um die vom Mehrwegsystem angestrebten Veränderungen zu mehr Gerechtigkeit im weltweiten Handel verwirklichen zu können, muss in der deutschen Öffentlichkeit ein stärkeres Bewusstsein für deren Notwendigkeit geschaffen werden. Durch die Vorhaben des Dachverbandes sollen das Konzept der Müllvermeidung und Fairen Handels und die Arbeit der Eine-Weltläden als Gegenmodell zum herrschenden Welthandel in der Öffentlichkeit bekannter gemacht werden. Dies beinhaltet die breitenwirksame Artikulation politischer Forderungen und Konzepte des Klima- und Umweltschutzes ebenso wie die Schaffung eines attraktiven, positiven Erscheinungsbildes.

  1. Ein klares und schlüssiges Bild des Fair-Cups und ihren Kriterien in der Öffentlichkeit schaffen

Angesichts der Vielzahl von Formen, in denen das Stichwort Mehrwegsystem und ”Fairer Handel” anzutreffen ist, ist es für den Klima- und Umweltschutz von großer Bedeutung, in der Öffentlichkeit ihre Kriterien für dieses Konzept bekannt zu machen. Die positive bzw. negative Abgrenzung von anderen Auffassungen über Umweltschutz und Fairen Handel soll der Öffentlichkeit eine kritische Einschätzung der unterschiedlichen Ansätze ermöglichen. Dies soll eine schleichende inhaltliche Aufweichung des Verständnisses von Klimaschutz und Fairem Handel vermeiden.

  1. Das Mehrwegsystem als „Träger des Fairen Handels” qualifizieren sowie ihre Arbeit systematisch verbessern und stärken

Damit das Mehrwegsystem in Zukunft erfolgreich für ihre Ziele eintreten kann, bemüht sich der Verein um eine Stärkung ihrer Kompetenz und Handlungsfähigkeit. Der Aufbau zuverlässiger und stabiler Verbands- und Kommunikationsstrukturen gehört hierzu ebenso wie die kontinuierliche Qualifizierung des Mehrwegsystems und der Mitarbeiter. ”Professionalisierung” wird qualitativ verstanden und umfasst Informations- und Bildungsarbeit, betriebswirtschaftliche Kenntnisse sowie Kundenservice. Neben Fortbildungsangeboten und Beratung erweitern auch die Kampagnen und Aktionen des Vereins die Kompetenz des Mehrwegsystems und der Eine-Weltläden.

  1. Das Mehrwegsystem unter sich verändernden entwicklungspolitischen Bedingungen weiterentwickeln

Veränderungen der politischen Rahmenbedingungen, des Verbraucherverhaltens, der Marktsituation oder der öffentlichen Meinung stellen das Mehrwegsystem immer wieder vor die Herausforderung, ihre Arbeit zu hinterfragen und neu zu definieren. Der Verein soll diese Veränderungen frühzeitig erkennen und die erforderlichen Diskussionsprozesse zur Positionsneubestimmung sowie zu neuen Ansätzen im Mehrwegsystem und  Fairen Handel in Gang setzen. Die Ergebnisse sollen innerhalb der Bewegung und gegenüber der Öffentlichkeit kommuniziert werden.

 

Das Leitbild als Download (PDF): Leitbild Fair-Cup